Post vom KenVB zum Corona-Virus

Liebe Tekkeikaner, im nächsten Abschnitt findet ihr eine wichtige E-Mail zum Thema Corona-Virus vom Präsidenten des Kendoverband Berlin e.V.

Bitte lest euch die E-Mail in Ruhe durch. Den Anhang zu dieser E-Mail findet ihr hier.

Liebe Berliner,
wie ihr wisst, ist momentan das sogenannte Corona-Virus im Umlauf. Viele größere Veranstaltungen wurden deshalb schon abgesagt und auch im Berliner Kendo macht man sich zu Recht Gedanken, wie man mit der Lage umgeht.
Der DKenB hat sich nun dazu entschieden, die DEM und den Jugendcup zunächst abzusagen und später nachzuholen. Wir unterstützen diese Entscheidung mit Blick darauf, dass die Gesundheit der Teilnehmer/innen natürlich Vorrang haben muss und insofern momentan erhebliche Unsicherheiten bestehen. Das Berlin-Training heute und am kommenden Montag wird, als Vorbereitungstraining zur DEM, deswegen auch nicht stattfinden. Bei Tekkeikan findet heut offenes Jigeiko statt.
Wir können und wollen euch als Vereinen keine Vorgaben machen, wie ihr mit der Situation umgeht. Unter dem Vorbehalt, dass wir keine Gesundheitsexperten sind, möchten wir aber darauf hinweisen, dass sich (nach unserem Laienverständnis) ein Infektionsrisiko beim Kendo-Training nicht durch Vorsichtsmaßnahmen ausschließen lässt. Das ergibt sich unserem Verständnis nach daraus, dass man die Vorgaben zur Vermeidung einer Tröpfcheninfektion schlicht nicht beachten kann beim Training: Man schreit sich an, der Abstand ist immer wieder geringer als ein Meter. Das ist auch der Stand beim DKenB.
Wie man mit dieser Tatsache umgeht, ist dann die nächste Frage. Die Risikobewertung obliegt letztlich den Vereinen und jedem Einzelnen selbst, soweit die Behörden keine Vorgaben machen. Ob und welche Vorsorgemaßnahmen zu treffen sind, ist eine Entscheidung, die bei den Vereinen als Veranstalter der Trainings liegt. Eine unserer Auffassung nach sehr sinnvolle Maßnahme ist es sicher, Personen momentan, übergangsweise, nicht zum Training zuzulassen, die vor kurzem aus Regionen mit hohen Infektionszahlen angereist sind, wie z.B. leider Japan und Korea. Die konsequenteste Möglichkeit, das Risiko zu minimieren und präventiv eine Ausbreitung zu verhindern, wäre es natürlich, das Training für einige Wochen vollständig auszusetzen. Ob diese recht drastische Maßnahme angezeigt ist, hängt von eurer Einschätzung und der weiteren Entwicklung ab.
Anbei findet ihr eine sehr gute Übersicht zu Hygienemaßnahmen, die man im Alltag beachten sollte. Vielen Dank an Susanne Rost-Aoki für den Hinweis.
Falls ihr Fragen habt, immer gern. Antworten kann ich leider nur versprechen, soweit ich sie habe.
Viele Grüße
Björn